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Sehr geehrter Reisende,
die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft heute die Lokomotivführer der Cantus-Verkehrsgesellschaft zu einem Streik auf. Dieser Streiktermin wurde den Medien bereits frühzeitig bekannt gegeben.
Forderungen der GDL
Mit diesem Streik will die GDL einen bundesweit in allen Eisenbahnverkehrsunternehmen geltenden Flächentarifvertrag für Lokomotivführer mit folgendem Inhalt erreichen:
1. Eine Absicherung bei unverschuldetem Verlust der Fahrdiensttauglichkeit, beispielsweise nach traumatischen Ereignissen während der Dienstausübung (Suiziden und Arbeitsunfällen).
2. Einheitliche Qualifizierungsstandards und Zugangsvoraussetzungen zum Lokomotivfahrdienst.
3. Regelungen bei einem Betreiberwechsel im Schienenpersonennahverkehr (SPNV).
4. Ein einheitliches Entgelt für alle Lokomotivführer in Deutschland auf dem Niveau des Marktführers Deutsche Bahn.
5. Die GDL ist bereit, eine stufenweise Entgeltangleichung bei Privatbahnen auf das Niveau des Flächentarifvertrags zu akzeptieren.
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Kein Auskommen mehr mit dem Einkommen? Es reicht!
Angst um den Arbeitsplatz bei Dienstunfähigkeit und Betreiberwechsel? Es reicht!
192 Stunden Streik am Stück beeindrucken den Arbeitgeber nicht? Und wenn schon!
Gewinnmaximierung auf dem Rücken der Lokomotivführer und deren Familien? Es reicht!
Gleicher Lohn für gleiche Arbeit! Die Zeit ist reif!
Wir laden deshalb zu einer Infoveranstaltung zum laufenden Tarifkonflikt bei den NE-Bahnen, und hier im Besonderen bei der Cantus-Verkehrsgesellschaft ein.
Eingeladen sind alle Eisenbahner in Nordhessen, Lokomotivführer, Zugbegleiter, Kolle-ginnen und Kollegen der NE-Bahnen und der DBAG, GDL-Mitglied oder auch nicht, jeder ist eingeladen... (natürlich auch die Arbeitgeberseite, ist doch klar)
Wann: am Mittwoch, dem 06.07.2011, um 17:00 Uhr
Wo: in der Gaststätte „Schillereck“, Schillerstraße 45, 34117 Kassel, Tel: 0561 774647
Es spricht der stellvertretende Bundesvorsitzende der GDL, Norbert Quitter!
Das Ende ist offen. Die Versammlung endet erst, wenn die letzte Frage beantwortet worden ist.
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Dammbruch bei Keolis - Eurobahn vom Streik ausgenommen
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) wird die Keolis Deutschland GmbH & Co. KG von den Streiks vom 31. März, 3.00 Uhr, bis 2. April 2011, 2.00 Uhr ausnehmen. Keolis, eines der sechs großen Schienenpersonennahverkehrsunternehmen (G6), hat heute ohne Vorbedingungen seine Bereitschaft zu Verhandlungen für einen inhaltsgleichen Rahmentarifvertrag für Lokomotivführer und die dazugehörige Verknüpfung mit einem Haustarifvertrag erklärt. „Das ist ein Dammbruch", so der GDL-Bundesvorsitzende Claus Weselsky: „Wir begrüßen die Einsicht des Arbeitgebers. Damit hat er Verantwortung sowohl gegenüber seinen Lokomotivführern als auch gegenüber den Fahrgästen bewiesen."
Die GDL hat die Streikaufrufe bei der Eurobahn bereits zurückgenommen. Sie wird auf der Basis der Terminvorschläge zeitnah die Tarifverhandlungen aufnehmen. |
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Streik ab 31. März 2011
Die GDL ruft hiermit alle Lokrangierführer, Lokomotivführer, Auslands-lokomotivführer, Ausbildungslokomotivführer und Lehrlokomotivführer, die Mitglieder der GDL oder nicht organisiert sind bei der
cantus Verkehrsgesellschaft mbH HLB Hessenbahn GmbH HLB Basis AG vectus Verkehrsgesellschaft mbH
zu einem Streik von Donnerstag, den 31. März 2011, 3:00 Uhr bis Samstag, den 2. April 2011, 2:00 Uhr auf!
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Liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) ruft die Lokomotivführer der privaten Schienenpersonennahverkehrsunternehmen von 31. März, 3.00 Uhr, bis 1. April 2011, 2.00 Uhr zu einem 47-stündigen Arbeitskampf auf. Wir bitten alle Kolleginnen und Kollegen der DBAG, die diesmal bekanntermaßen nicht betroffen ist, sich soldidarisch zu verhalten. Falls ihr also die Möglichkeit habt, redet mit den Kolleginnen und Kollegen, trinkt mit Ihnen einen Kaffee oder unterstützt sie sonst irgendwie. Es ist einfach wichtig das diese Kolleginnen und Kollegen merken sie sind nicht alleine.
Getreu dem Motto der Gründungsväter der GDL im Jahre 1867: Einer für ALLE, ALLE für einen!
Wie die Arbeitgeber agieren, und reagieren sieht man z.B. daran das man "Streikbrechern" 100 bis 150 Euro pro Schicht zusätzlich zahlt, Telefonterror nacht um 2 Uhr, oder Kollegen in der Probeziet drocht sie ohne Angaben von Gründen herauszuwerfen, oder daran das man sogar ausländische Lokführer einsetzt. Und das nur, weil die Kollegen ihre Rechte einfordern, die in der Verfassung der Bundesrepuplik Deutschland abgebildet ist.
Mit kollegialen Grüßen
GDL Bezirksvorstand
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Frankfurt am Main 28.03.2011
Streik ab 28. März 2011
Die GDL ruft hiermit alle Lokrangierführer, Lokomotivführer, Auslands-lokomotivführer, Ausbildungslokomotivführer und Lehrlokomotivführer, die Mitglieder der GDL oder nicht organisiert sind bei der
cantus Verkehrsgesellschaft mbH HLB Hessenbahn GmbH HLB Basis AG vectus Verkehrsgesellschaft mbH
zu einem Streik von Montag, den 28. März 2011, 2:30 Uhr bis Dienstag, den 29. März 2011, 2:30 Uhr auf!
Mit diesem Streik will die GDL
den Abschluss eines einheitlichen und inhaltsgleichen Rahmen-Tarifvertrages für Lo-komotivführer (BuRa-LfTV) mit folgenden Eckpunkten erreichen:
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